Die Berücksichtigung des Umweltschutzes gehört bei Georg Fischer zur Unternehmenskultur. Bereits seit langem spielt die Erhaltung und Schonung der natürlichen Ressourcen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuer Produkte und Herstellungsprozesse. Aktiver Umweltschutz ist Chefsache und deshalb gesamtverantwortlich in der Konzernleitung verankert. Die Umweltmanagementbeauftragten in den Konzerngesellschaften steuern und überwachen die Umsetzung vor Ort. Georg Fischer will durch ein systematisches Umweltmanagement
- aktiv und gezielt die Umweltleistung verbessern,
- die Einhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben sicherstellen,
- zusätzlich ökologische Massnahmen fördern, die auch wirtschaftlich sinnvoll sind,
- das Image und die Wettbewerbsfähigkeit bei Kunden und Anlegern erhöhen.
Zu diesem Zweck
- weisen sämtliche Produktionsgesellschaften des Konzerns (Beteiligungen über 50 Prozent) ein nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem vor. Neugründungen und Akquisitionen werden innerhalb von drei Jahren nach ISO 14001 zertifiziert,
- formuliert und überprüft die Konzernleitung Zielsetzungen im Umweltbereich,
- veröffentlicht der Konzern regelmässig einen Nachhaltigkeitsbericht.
Ökologische Ziele bis 2009 oder fortlaufend
- Umweltmanagement: Alle Produktionsgesellschaften (Beteiligungen über 50 Prozent) sind nach ISO 14 001 oder EMAS zertifiziert. Neue Firmen werden innerhalb von drei Jahren zertifiziert.
- Energieeffizienz: Optimierung der Abwärmenutzung, Anwendung von Niedrigenergiestandards bei Neubauten und Energiesparinitiativen.
- CO2-Reduktion: Reduktion der CO2-Emissionen aus der Produktion um 20 Prozent (bezogen auf das Produktionsvolumen) in jeder Unternehmensgruppe
- Lieferanten: Bis Ende 2009 verfügen mehr als 80 Prozent der Schlüssellieferanten über ein zertifiziertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem.
- Produkte: Durch energieeffiziente Produkte unterstützt GF seine Kunden bei der Reduktion von Energieverbrauch,
CO2-Emissionen und Klimabelastungen. - Abfall und Recycling: Steigerung der Materialeffizienz in der Produktion um 10 Prozent in jeder Unternehmensgruppe