GF und Caritas Schweiz setzen ihre Partnerschaft im Bereich Trinkwasserversorgung für vier weitere Jahre fort. Die Stiftung Clean Water von GF stellt dafür erneut einen Beitrag von CHF 1 Mio. zur Verfügung.

Zum zehnjährigen Jubiläum seiner Stiftung Clean Water im Jahr 2012 vereinbarte GF mit Caritas Schweiz eine Zusammenarbeit im Bereich Trinkwasserversorgung. Dank dieser Partnerschaft profitieren bis heute mehr als 40'000 Menschen weltweit von einer nachhaltig verbesserten Trinkwasserversorgung. Diese erfolgreiche Partnerschaft wird nun fortgesetzt. GF stellt Caritas erneut CHF 1 Mio. für die Realisierung von Trinkwasserprojekten zur Verfügung.

„Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist eine der grossen globalen Herausforderungen. Als Spezialist im Bereich Wasserversorgung wissen wir gut, wie wichtig sauberes Wasser ist. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir gemeinsam mit Caritas dazu beitragen können, diese wertvolle Ressource jenen verfügbar zu machen, die sie am meisten benötigen. Caritas ist ein verlässlicher Partner, der die Nachhaltigkeit unserer Projekte sowie den effizienten Einsatz der Mittel garantiert. Wir schätzen diese Zusammenarbeit sehr“, sagt Yves Serra, CEO von GF.

Hugo Fasel, Direktor der Caritas Schweiz, bezeichnet die Erneuerung der engen Partnerschaft mit GF als Meilenstein: „Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist nach wie vor ein entscheidendes Arbeitsfeld in der Bekämpfung der weltweiten Armut. Deshalb sind wir froh über die Fortsetzung dieser Partnerschaft. GF setzt damit als Unternehmen ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit.“

Im Rahmen der Partnerschaft sehen GF und die Caritas Schweiz weiterhin einen engen Informationsaustausch von Fachleuten vor. Die Division GF Piping Systems, die in über 100 Ländern tätig ist, steht der Caritas auch in Zukunft mit Know-how und Expertise in der Wasseraufbereitung und -verteilung beratend zur Verfügung. Dabei geht es primär darum, wie mit innovativen Methoden und lokal vorhandenen Technologien das verfügbare Trinkwasser qualitativ spürbar verbessert werden kann. Insgesamt hat GF in die 2002 gegründete Stiftung Clean Water bis heute über CHF 10 Mio. investiert und damit mehr als 300'000 Menschen eine nachhaltig bessere Versorgung mit Trinkwasser ermöglicht.

GF und Caritas Schweiz engagieren sich weiterhin gemeinsam für sauberes Trinkwasser

Gemeinsame Projekte

Projekt in Bangladesh

Mongla - Bangladesch

Wasser wäre in der Stadt Mongla in Bangladesch im Überfluss vorhanden, es kommt jedoch aufgrund seines hohen Salzgehaltes nicht als Trinkwasser in Frage. Die Stiftung Clean Water hat Caritas Schweiz dabei unterstützt, ein Produkt zu entwickeln, mit dem die Bevölkerung von Mongla einfach und kostengünstig Regen- und Teichwasser zu Trinkwasser aufwerten kann. Ein Tropfen des flüssigen Chlors, genannt „Joler Doctor“ (übersetzt «Wasser-Arzt»), reicht aus, um die Bakterien in einem ganzen Liter Wasser abzutöten. Dadurch treten Krankheiten wie Durchfall, Ruhr oder Cholera nur noch selten auf. Alleine im Juli 2017 konnten insgesamt 3‘651 Haushalte von Joler Doctor profitieren. In Zukunft sollen die Erkenntnisse und erfolgreichen Praktiken aus dem Projekt auch anderen Regionen des Landes zugutekommen.

Projekt 107 - Tadjikistan

Tadjikistan - Muniabad

In drei ländlichen Gemeinden hat die Clean Water Stiftung Quellenschutz und die Installation von Wasserverteilungssystemen finanziert. Damit ermöglichte sie individuelle Anschlüsse, inklusive Wasserzähler, mit einer langfristigen und nachhaltigen Lösung. Dieses Projekt setzte die Clean Water Stiftung in Zusammenarbeit mit Caritas Schweiz um. Als umfassendes Programm beinhaltete dies ebenfalls: ein Training in Wassermanagement und –hygiene, eine Überprüfung der existierenden Wasserkommittees und Berechnungen für eine faire Preispolitik für das Trinkwasser.

2'700 Menschen haben Zugang zu Trinkwasser

Nach der Bauzeit von einem Jahr konnten rund 2'700 Menschenvon neuen Wasserverteilungssystemen und Quellschutz profitieren. Dies hilft bei der Prävention von Krankheiten, senkt die Kindersterblichkeitsrate und verbessert die Lebensqualität der lokalen Bewohner im Allgemeinen.